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Skizzen auf Papier lassen die Möglichkeit zu, die Grenzen der Realität zu überschreiten. Wie eine Notiz in einem Tagebuch haben sie im Moment des Entstehens keine repräsentative Absicht. Flüchtige Gedanken und Ideen festzuhalten ist ihr Charakter. Sie sind als Anstoß, Anfang oder "Stand der Dinge" einer Entwicklung zu sehen.

Auch im räumlichen Objekt diese "Skizzenhaftigkeit" beizubehalten, entspricht meiner Arbeitsweise.
Die plastischen, weichen Eigenschaften von Ton lassen experimentelles, unmittelbares Arbeiten eben auch räumlich zu. Flüchtig angerissene Konturen, unretuschierte Arbeitsspuren wollen als Versuch verstanden sein, als Suche nach dem Nächsten, Neuen. Jede Einwirkung und so auch die Reaktion des weichen Materials lässt sich wie eine Momentaufnahme durch den Brand festhalten. Die Formgebung steht in direktem Bezug zum Herstellungsprozess und ist so persönlich und authentisch wie eine Handschrift.


         
 
 
 
 

Einzelausstellung Gedankenbrücken (bitte anklicken)

mit Ute Haas im Kunstverein Landshut e.V.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen: DIN A5, 86 Seiten mit 27 Farbdrucken.
€ 10,00 + Porto € 2,00 (Vorkasse) Bestellung per eMail mail@martina-lipowsky.de